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©AMPUS ServiceDesk - Funktionsdetails
Funktionsdetails
Automatische Übertragung von Anwender- und
Ressourceninformationen in das Incident Ticket Am einfachsten und sichersten ist die Anruferidentifikation durch eine
Kopplung mit der Telefonanlage. In jedem Fall ist ein direkter Zugriff auf
die Datenbanken mit Anwender - und Gerätedaten notwendig. Die Bereitstellung
der Daten kann auch durch ein Corporate Directory oder den Werkzeugen zum
Asset- oder Configuration Management
erfolgen. Die mehrfache Erfassung wird vermieden, die Datenintegrität wird
deutlich erhöht und die Erfassungszeit wird reduziert. Dem Service Desk
Mitarbeiter stehen wichtige Informationen (Hardware, Software,
Konfiguration, Betriebszustand, Standort, Vertrag, Verrechnungskennzeichen)
online zur Verfügung – er muss sie nicht jedes Mal beim Kunden abfragen.
Diese Daten werden mit dem Vorgang automatisch abgespeichert und stehen
damit allen weiteren Bearbeitern dieses Vorgangs direkt zur Verfügung.
Automatische generierung von Tickets Bei der Annahme eines Anrufes, einer E-Mail oder eines Faxes wird
automatisch ein Incident Ticket erstellt, die Informationen übernommen und
vorhandene Dokumente werden angehängt. Ein Ticket kann zusätzlich über eine
Web- Schnittstelle auch aus dem Intra- oder Internet erstellt werden. Die
Werkzeuge der Lösungen übergeben
Störungsmeldungen von Servern, Netzwerken und Applikation ebenfalls
automatisch in ein Ticket. Die Bereitstellung alternativer Meldewege erhöht
den Durchsatz, es können mehr Vorgänge pro Zeit und Mitarbeiter erfasst
werden. Das Auto Ticketing führt zu einer deutlichen Entlastung der Service
Desk Mitarbeiter bei der Störungserfassung und stellt somit mehr Kapazität
für die Störungsbearbeitung bereit.
E-Mail Interface Aus den Tickets heraus können automatisch E-Mails generiert und mit dem
Standard E-Mail
System versandt werden. Die automatische Benachrichtigung entlastet den
Service Desk
und die Mitarbeiter des 1st und 2nd Level Support von zahlreichen
Telefonaten. Aufträge an
externe Dienstleister, Statusänderungen, erfolgreiche Lösungen und
Eskalationen sind Auslöser
einer E-Mail.
Quick Tickets, Standard Tickest, Templates Die Erfassung einfachster Vorgänge (Kurzinformation, Terminal rücksetzen,
Passwort ändern,
Druckjob löschen, etc.) muss durch Ticket-Vorlagen beschleunigt werden.
Diese Vorlagen
enthalten bereits alle relevanten Daten und werden durch den Service Desk
Mitarbeiter
nur um die User ID oder den Namen des Kunden ergänzt. Damit wird eine
Erfassung aller
Vorgänge sichergestellt.
Service Level Agreements Eine Verbindung zu den Vertragsdaten sorgt für die
direkte Übernahme
der vereinbarten Zeiten für Service, Reaktion und Wiederherstellung. Jeder
Mitarbeiter
ist im folgenden direkt über die Priorität informiert und somit auch über
die verfügbare
Bearbeitungszeit. Die hinterlegten Fristen für die Reaktion und die
Wiederherstellung
bestimmen automatisch die Zeitpunkte der Eskalationen.
Anschluss an Workflows für Service Requests Bei Vorgängen zur Administration, bei Bestellungen, bei Umzugsanmeldung oder
Reservierungen werden Freigaben benötigt oder Aktivitäten erforderlich, die
oft außerhalb der IT Service und Support Organisation liegen. Eine Anbindung
an vorhandene Workflow Systeme automatisiert auch diese Vorgänge und
reduziert die Bearbeitungszeit.
Tracking Die Möglichkeit für den Anwender, sich ohne Telefonkontakt über den Status
einer Störungsmeldung oder eines Service Request zu informieren (Intra-,
Internet, Exchange, etc.). Dieser Weg der Ticketverfolgung reduziert die
Nachfragen durch Kunden im Service Desk.
Kategorisierung, Störungsbeschreibung und Priorisierung Damit der Service Desk den Prozess des
Incident Managements effektiv durchführen kann, werden in Auswahllisten
gut verständliche und standardisiert anwendbare Kategorien, Prioritäten und
Störungsmerkmale vorgegeben. Diese werden sensitiv für die betroffene
Systemkomponente gestaltet. Wie in Kapitel 3 dargestellt, ist es hierbei
zwingend erforderlich, die Abhängigkeit zwischen gestörter Komponente,
betroffenem Geschäftsprozess und dem resultierenden Schaden abzubilden.
Checklisten Die Qualifizierung der eingehenden Störungsmeldungen werden durch Hilfen zur
Fragestellung unterstützt. Die Verwendung von Checklisten in der
Störungsanalyse erhöht die Ticketqualität und erleichtert die weitere
Bearbeitung. Feldinhalte können damit vereinheitlicht werden, Suchvorgänge
und Berichterstellung werden besser unterstützt.
Supporteinheiten Im ©AMPUS ServiceDesk sind alle Weiterleitungsinstanzen der Service Struktur abgebildet
sowie Ihre Verfügbarkeit (Dienst- und Feiertagskalender) und ihr
Arbeitsbereich hinterlegt.
Automatische Eskalation Abhängig von SLA, Kategorie und Priorität werden im ©AMPUS ServiceDesk die Zeitstempel für
die Eskalationsstufen
verwaltet. Entsprechend einer gültigen Eskalationsmatrix werden
Warnungen und Alarme ausgelöst. Die Parameterlisten enthalten die Angaben
über die notwendige
Aktion und die jeweiligen Adressaten.
Dokumentation Das ©AMPUS ServiceDesk speichert in der Historie eines Tickets alle durchgeführten
Supportschritte, einschließlich der Zeitstempel und der Mitarbeiter. Um das Störungsgeschäft effizient zu
steuern, erhalten Personen wie der Service Desk Koordinator, der Incident
Manager oder
Teamleiter jederzeit handhabbare Ansichten der aktuellen Vorgänge (ToDo's). Auch für
die Agenten sind solche Ansichten der neuen und in Bearbeitung befindlichen
Tickets verfügbar, damit sie ihre eigene Arbeit steuern können.
Lösungsvorschläge
Damit ein effizienter First Level Support im Service Desk geleistet werden
kann, werden die Agenten bei der Analyse von Störungen, im Auffinden
geeigneter Workarounds und Lösungen sowie in der Ausführung von
Supportaktionen durch Lösungsvorschläge unterstützt. Diese Vorschläge
enthalten die Störungsbeschreibungen, die korrespondierenden Lösungen und
die dafür notwendigen Schritte des Lösungsweges. Eine Lösungsdaten sind als
Bestandteil des ©AMPUS ServiceDesk entsprechend einzupflegen.
Reporting
Mit dem Reporting werden drei Ziele verfolgt: Erstens der Nachweis der
Service Leistung, insbesondere die Einhaltung der vereinbarten Service Level
Agreements. Zweitens soll Aufschluss über die Leistungsfähigkeit der IT
Infrastruktur (kritische Störungen, Trends, Probleme) gewonnen werden.
Drittens soll der Einsatz der Mitarbeiter, vor allem im Service Desk,
optimal gesteuert werden. Für das dritte Ziel sind Informationen über
Aufkommen und Auslastung in kurzen Zeitabständen und online (Monitoring)
nötig. Damit ein Reporting über die Service Desk Leistungen möglich wird,
sind geeignete Standardreports über das Incident- Aufkommen beispielsweise
nach Kategorie, Priorität, Weiterleitung und Wiederherstellungszeit
eingebunden. Erweiterungen können Berichte über bestimmte IT Services,
Systeme, Anwendergruppen, Kunden oder Regionen sein. Das Reporting ist
elementare Basis für die Bewertung der Service- und Prozessqualität.
Accounting
Erfolgt eine auf den Einzelfall bezogene Leistungsverrechnung, so werden im
©AMPUS ServiceDesk die Leistungsdaten erfasst und über entsprechende Reports
bzw. Exportfunktionen den entsprechenden Prozessen zur Verfügung gestellt.
Dabei werden alle Aufwände – Zeit und Material – berücksichtigt.
Remote Control
Eine schnelle und gleichzeitig zuverlässige Entstörung wird mit Hilfe eines
integrierten Remote Control Tools erreicht. Diese Fernbedienung erlaubt es
den Mitarbeitern in Service und Support, sowohl Endgeräte als auch Server zu
bearbeiten. Die Unterstützung des Prozesses durch visuelle Informationen
führt gerade im Applikations- und Anwender Support zu einer effektiveren
Arbeit. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" – dies gilt sowohl für
Anwender als auch für die Agenten. Der zusätzliche Zeitbedarf im Service
Desk wird überkompensiert durch minimierte Wegezeiten und geringerem Einsatz
im Second Level Support. Eine Kopplung mit dem ©AMPUS ServiceDesk lässt die
Verbindung direkt aus der Ticket- Bearbeitung heraus starten. Die
notwendigen Netzwerkadressen stellt das Ressource Management zur Verfügung.
Protokolliert wird der Vorgang im ©AMPUS ServiceDesk. Die Störung wird
schneller erkannt und behoben, der Anwender live geschult, Service Requests
langfristig reduziert. Darüber hinaus wird Remote Control auch zur
Unterstützung der Software Distribution genutzt.
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