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Eskalation Management

Verhinderung von materiellen oder immateriellen Schäden

Alle Vorgänge im ©AMPUS ServiceDesk können hinsichtlich der Einhaltung von Service Levels, ihres Status oder auf den Inhalt eines Feldes hin, überprüft werden. Werden Überschreitungen festgestellt, löst dies entsprechende Eskalationsprozeduren aus. Das kann die automatische Weiterleitung eines Service Calls vom 1st zum 2nd Level Support sein oder eine Benachrichtigung per E-Mail oder SMS. Alle Eskalationen sind frei konfigurierbar und werden über eine grafische Oberfläche definiert.

Eskalationsprozedur:
Ziel einer Eskalationsprozedur ist die Verhinderung bzw. Minimierung von materiellen oder immateriellen Schäden und die Unterstützung bei der schnellen Behebung der Störung. Objekt der Eskalation sind aber nicht allein der eigene IT Bereich, entsprechend der Geschäftsauswirkungen ist der Kunde unmittelbar mit einzubeziehen. Eskalationen im stillen Kämmerlein "damit der Kunde nichts merkt" reichen nicht aus. Kundenorientierung bedeutet, den Kunden – fallabgestimmt - frühzeitig zu informieren. Denn er kann in den meisten Fällen nicht wissen, was die Auswirkung einer bestimmten Störung ist. Bei der Eskalation muss unterschieden werden zwischen Auslöser, Maßnahme und Stufe.

Eskalationsauslöser
Die Eskalationsauslöser geben an, bei welchem Anlass, Zustand oder Ereignis die Verfahrensweise der Bearbeitung einer Störung verschärft, gesteigert oder verändert werden muss, um das Ziel zu ereichen. Etwa nach Ablauf der Reaktionszeit, x Stunden vor Ablauf der Wiederherstellzeit, bei Erreichen der Wiederherstellzeit, bei der dritten Weiterleitung. Unternehmenskritische Störungen rechtfertigen eine sofortige Eskalation.

Eskalationsmaßnahmen:

  • Funktionale Eskalation - Mit "Funktionaler Eskalation" bezeichnet man die Anforderung weiterer Spezialisten, die dem Incident Management zugeordnet sind. Diese sind erforderlich, um mehr Know-how, Erfahrung oder Zugangsrechte innerhalb des Lösungsvorgangs bereitzustellen. Die Funktionale Eskalation ist z.B. die Weiterleitung einer Störung.

  • Hierarchische Eskalation - Die hierarchische Eskalation wird angestossen, wenn die funktionale Eskalation nicht zum gewünschten Erfolg führt. In so einem Fall werden über das Linienmanagement z.B. weitere Mitarbeiter hinzugezogen, die nicht dem Incident Management zugeordnet sind.

  • Erhöhung der Priorität – Hochstufung der Einschätzung von Dringlichkeit und Auswirkungen.

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